Mehr Digitalisierung und intelligente Vernetzung

Mit mir als Bürgermeister wird Steinau eine smarte Stadt und darüber hinaus konstitutiver Teil einer smarten Region.

Mit mir als Bürgermeister wird Steinau eine smarte Stadt und darüber hinaus konstitutiver Teil einer smarten Region.

Hierfür werde ich beim Hessischen Städte- und Gemeindebund, sowie beim Land Hessen einen Antrag auf Förderung der Digitalisierung stellen. Dafür stehen in den Jahren 2020 bis 2024 jährlich 20 Millionen Euro bereit. Gelder, die uns in Steinau zustehen. Dieser Fördertopf besteht nämlich aus den unrechtmäßig abgeführten Gewerbesteueranteilen, welche das Land nicht direkt zurückbezahlt, sondern als Projektförderung ausschüttet. Wer sich für dieses Thema interessiert findet hier weitere Informationen.

Die Digitalisierung der Verwaltungsaufgaben ist längst überfällig, die entsprechenden Programme stehen bereit, haben die Probezeit schon hinter sich. Digitale Technologien sind für uns in Steinau ein Must-have für unsere unmittelbare Zukunft.

Digitalisierung setzt intern Kapazitäten frei, die für eine kreative, zukunftsorientierte, gestaltende Verwaltung zur Verfügung stehen. Ich habe die Vision, dass unsere Verwaltung zum Think-Tank wird und nicht nur die rechtliche Konformität der Beschlüsse der Stadtverordneten-Versammlung überprüft, sondern sich aktiv einbringt. Durch Cloud-Lösungen sind wir dann auch in der Lage als attraktiver Arbeitgeber Homeoffice und mobiles Arbeiten anbieten zu könne.

Auf internen, digitalen Plattformen könnte sich ein transparenter Gedankenaustausch mit den Stadtverordneten, den Ortsvorstehern und Ortsbeiräten, den Bürgern*innen vollziehen. Die Begrenzung der Teilnehmer kann man je nachdem eng ziehen oder ausweiten; man erspart sich die schriftliche Einladung zu einer veritablen Sitzung, die Festlegung von Zeit und Ort, was für einige oder sogar viele ein Ausschlusskriterium darstellt. Wir haben im Rathaus wirklich fähige Beamte und Angestellte, die bereit sind, die digitale Zukunft unserer Stadtverwaltung mit Hilfe neuester Hard- und Software so zu gestalten, dass sie sich nicht virtuell entfernt, sondern sich auf einem anderen, zusätzlichen, kürzeren Weg für ihre Bürger*innen zugänglich macht.

Nicht nur die Lebensqualität wird durch eine effiziente und stärkere Vernetzung mittels digitaler Technologien in den Bereichen Verwaltung, Verkehr, Energie, Bildung und Gesundheit gesteigert. Durch Digitalisierung unserer Stadt, ja unserer Region steigern wir unsere Attraktivität für Unternehmen, werden als Arbeits- und Wohnort erst wirklich interessant. Wir schaffen damit einen nachhaltigen Mehrwert, den wir nicht einmal finanzieren müssen, oder wenn doch, dann nur zu einem kleinen Teil.

Gerade für die von mir angestrebte Kooperation mit unseren Nachbarstädten ist eine Vernetzung durch Digitalisierung wichtig. Wir bekommen dadurch mehr Gewicht und eine stärkere Stimme bei der Vertretung unserer Interessen, können davon also nur profitieren.

Die Initiative Stadt. Land. Digital wird uns dabei fördern können.

Dieses Jahr ist die Antragsfrist leider bereits am 31. August abgelaufen. Aber nächstes Jahr schlagen wir Steinauer voll zu.

Ich habe schon öfter den Ruf nach einer „App“ gehört. Doch dies geht an der Realität leider vollkommen vorbei. Die digitalen Leistungen, welche gesetzlich sogar gefordert werden, benötigen keine teure Steinau-App. Sie benötigen eine Barrierefreie Internetseite mit der Möglichkeit den Service der Stadt Steinau so bequem wie Online-Banking nutzen zu können. Gleichzeitig darf der persönliche Service nicht zu kurz kommen, um allen die Möglichkeit der Teilhabe zu gewähren.

Ein Baustein meines Digitalisierungskonzeptes habe ich mit dem Mängelmelder bereits umgesetzt, weitere folgen.

Keine Angst vor Neuem, sondern die Chance nutzen!