Steinaus starke Basis: seine Vereine

Aus meiner persönlichen Wertschätzung gegenüber den Steinauer Vereinen habe ich nie einen Hehl gemacht. Im Gegenteil!

Aus meiner persönlichen Wertschätzung gegenüber den Steinauer Vereinen habe ich nie einen Hehl gemacht. Im Gegenteil! Ich empfinde Sie als lebendigen Puls der Gemeinde. Einige durfte ich schon kennenlernen, die ARGE an Fasching, den NABU im Frühling, ich habe einige Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr kennengelernt und bin seit einiger Zeit Mitglied im Altstadt-Verein, sowie im Geschichtsverein. Andere Vereine möchte ich künftig noch näher kennenlernen, mich hier und da mitengagieren. Alles dann, wenn Corona nicht mehr den Alltag einschränkt.

Mit seinen über 100 Vereinen besitzt Steinau einen reichen Nährboden für Gemeinschaft. In ihnen werden auf vielfältige Art Traditionen und Interessen gepflegt, Hilfe bei Unfällen und Katastrophen garantiert, musische, sportliche, handwerkliche oder brauchtumserhaltende Freizeitaktivitäten organisiert. Bürger investieren hier unentgeltlich ihre Freizeit, ihr Wissen, ihr Können, ihre Kraft für eine gemeinsame Sache und zeigen damit ein hohes Maß von bürgerschaftlichem Engagement. Das ist ein großer Schatz für Steinau, den man gut behüten muss.

Vereine können Ungewöhnliches leisten. Wenn ich mir z.B. den VdK ansehe, der ursprünglich eine von Kriegsüberlebenden gegründete Selbsthilfegruppe war, die in Städten und Gemeinden die Interessen von Kriegsgeschädigten gegenüber der Verwaltung vertreten hat. Mittlerweile hat er sich längst zum modernen Sozialverband VdK entwickelt, der sich mit seinen sozialen Dienstleistungen nicht nur für sozial Schwache engagiert, sondern gerade auch für Senioren. Sie finden hier bei unzähligen Veranstaltungen nicht nur ein geselliges Miteinander sondern auch eine professionelle politische Interessenvertretung und kompetente Beratung. Solchen Bedürfnissen gegenüber werde ich als Bürgermeister mit Sicherheit weder blind noch taub sein.

Die Vereine von Steinau sind ein Garant für das Funktionieren der Stadtgesellschaft. Auf diesem guten Fundament von mündigen und engagierten Bürger*innen kann man in Steinau aufbauen. Hier muss man nichts anders machen, aber man kann sich als Bürgermeister selbst engagieren und für weitere organisatorische Voraussetzungen sorgen, die die Arbeit der Vereine stetig und nachhaltig unterstützen. Das werde ich tun.