Die Zukunft hat viele Namen. Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare. Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte. Für die Tapferen ist sie die Chance.

Victor Hugo

Vita

Ich wurde am 1. Juni 1950 in Dortmund geboren und bin dort aufgewachsen bis zum Abitur im Frühjahr 1968. Danach habe ich an den Universitäten München, Wien und Regensburg Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Italianistik studiert und meine Kenntnisse vor allem in italienischer Kunst, Architektur und Architekturtheorie sowie in moderner und zeitgenössischer Kunst vertieft. Nach der Promotion 1976 in Regensburg arbeitete ich zunächst als Kurator im Museumsbereich und als Konservator in der Denkmalpflege. Nach Forschungsaufenthalten in Lübeck (1979) und Rom (1980-1982) lehrte ich als Hochschulassistent an der TU Darmstadt (1983-1988) und habilitierte zu der Zeit.


Zehn Jahre (1982-1992) war ich Geschäftsführer im Vorstand des Verbandes Deutscher Kunsthistoriker e.V., stellte die Geschäftsführung durch Digitalisierung neu auf und organisierte die Deutschen Kunsthistorikertage mehrere Male. Meine Tätigkeit als Hochschullehrer führte mich von der TU Darmstadt an diverse Universitäten (Stuttgart, Frankfurt am Main, Koblenz-Landau, FU Berlin, Passau, TU Dresden, Bern, Fribourg, Kassel) und schließlich nach Sardinien an die Architektur-Fakultät der Universität Sassari in Alghero (seit 2007).  


Außerhalb der Universität engagierte ich mich in verschiedenen Projekten, Tagungen und Ausstellungen. So fungierte ich beispielsweise als Berater und Gutachter in der Anfangszeit der Hessischen Kulturstiftung (1988/90) und organisierte in diesem Zusammenhang eine Tagung zum Erwerb des Block Beuys im Hessischen Landesmuseum Darmstadt.


Vor einigen Jahren habe ich das Projekt „Monumenta Comunitarum“ mit dem Untertitel „Das städtische Rathaus – Räume für die Demokratie“ initiiert. In einer Zeit, in der Unmut der Bürger über einige wirklichkeitsfremd anmutenden Entscheidungen Europas wächst, will ich die große Bedeutsamkeit der Rathaus-Politik aufzeigen. Rathäuser tragen in ihrer Ausgestaltung wesentlich zur Identitätsfindung und zum Selbstverständnis ihrer Bürger bei und sollten die Politik unmittelbar erlebbar und mitgestaltbar machen. Das Projekt sammelt Informationen und Abbildungen zu Rathäusern auf der ganzen Welt und stellt diese digital zur Verfügung – geplant ist damit eine neuartige Plattform, die die Verschränkung von Kunst und Politik am Beispiel des Rathauses verdeutlicht.